Fahrradfahren mit Musik

 


Die Tonzusammensetzung von annähernd periodischen Schwingungen kann mit Hilfe der Kurzzeit-Fourier-Transformation (STFT) analysiert werden.Je nach Einstellung des STFT-Analysators werden relativ genaue Aussagen über die Teiltöne oder die Dauer der Teilbestandteile des Klanges gegeben. Die Teiltöne und Hüllkurve (Formanten) bestimmen bei vielen musikalischen Instrumenten die charakteristische Ton- bzw. Klangfarbe. Dies ist ein Grund, warum verschiedene Instrumente bei gleicher Tonhöhe des wahrgenommenen Grundtons unterschiedlich klingen.

Bei mechanischen Musikinstrumenten und der menschlichen (Sing-)Stimme sind neben dem Grundton immer auch Obertöne vorhanden. Reine Sinusschwingungen mit der Frequenz des Grundtons lassen sich nur elektronisch erzeugen, etwa mit einem Synthesizer. In diesen Hinsichten ist besonders auch die jeweilige Resonanz eines Klangs zu berücksichtigen.

Es gibt auch musikalisch genutzte Klänge, die komplexere Zusammensetzungen aufweisen.

  • Glockenklänge lassen sich schwer mit einfachen Tonverhältnissen beschreiben. Generell führt starke Inharmonizität zu einem eher metallischen Klang.
  • Trommeltöne sind ein Gemisch aus Tönen und Rauschsignalen.
  • Selbst schmalbandiges Rauschen lässt sich als musikalische Klangfarbe nutzen (Windheulen).
  • Bei vielen musikalischen Klängen sind zudem Rauschanteile prägend für die Klangfarbe (z. B. Anblasgeräusche bei Blasinstrumenten und Orgel­pfeifen).

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